Bye bye Summer 2026
Da geht er hin, unser schöner Sommer. Für mein Empfinden war dieser Sommer perfekt. Er kam pünktlich zum kalendarischen Beginn, hatte zwei Stark-Hitze-Phasen von einigen Tagen und war sonnenreich und regenarm. Nun zieht er sich allmählich zurück und geht in den Herbst über.
Im Wechsel zu sonnenreichen, schön warmen bis heißen und regenarmen Sommern habe ich in meinem Leben nicht wenige völlig verregnete, unfreundlich kühle und ziemlich sonnenarme Sommer erlebt. Manche Sommerferienplanung fiel bei solchen Bedingungen sprichwörtlich ins Wasser, und meine Familie gehörte nicht zu jenen, die sich in einen Flieger setzen und nach Ibiza düsen konnten, um »wenigstens drei Wochen schönes Sommerwetter zu genießen«.
Veränderungen, die ich bemerke
Da wären zum Beispiel kleine Jahreszeitenverschiebungen. Ein forscher Frühling, der die Natur schon in einem recht warmen Schönwetter-März heftig ausschlagen lässt. Ein später Sommer mit verregnetem Juni und/oder Juli, aber einem herrlich warmen September. Einen launischen Herbst, der im Oktober und/oder November plötzlich mit überraschend warmem Wetter und viel Sonne auftrumpft. Die Winter … nun ja, das ist so eine Sache mit ihm. In unseren Breiten wartet er eher selten mit Schnee auf. Frost schon, aber nicht mit Temperaturen im arktischen Bereich. Unsere Winter sind nass, mildfrostig und dunkel. An „Ausreißer“ mit Temperaturen unter minus 10° Celsius kann ich mich allerdings gut erinnern, die Norm war das nicht; jedenfalls nicht in der Kölner Bucht, wo ich aufgewachsen bin.
Das Licht hat sich in den vergangenen zehn, fünfzehn Jahren verändert, stelle ich fest. Die Sonne strahlt zwar stets gelb oder gelb-orange, taucht aber alles in leicht silbriges Licht, wenn sie von einem wolkenlosen Himmel scheint. Das fasziniert und verzaubert mich gleichermaßen.
Die Sonnenstrahlen fühlen sich für mich auch „anders“ an. Sie sind zu allen Jahreszeiten gefühlt wärmer, als wäre die Sonne der Erde näher gekommen. Diese Wärme und die Strahlung genieße ich in vollen Zügen. Obwohl immer gewarnt wird, dass das schädlich ist. Lieber verlasse ich mich auf mein Gefühl, das mir genau zeigt, wann ich das Sonnenbad beenden soll. Das kann nach einer Viertelstunde sein, aber genauso erst nach einer Stunde oder zwei.
Der Wandel ist im Gange
… und zwar schon immer, solange unser wunderbarer Planet existiert. Um die Zusammenhänge zu verstehen, verlassen sich kluge, kritische Menschen nicht allein auf die Berichte der Medien. Erst recht nicht auf sogenannte Experten und auf die mit sorgenvoller Miene vorgetragenen Äußerungen von Politikern.
Wer sich mit dem Klima von Mutter Erde befasst, und zwar weit über die letzten 100 Jahre hinaus, wird viel Überraschendes erfahren. Und zwar nicht im Sinne von „alles schon mal dagewesen“. Vielmehr wird deutlich, dass unsere Erde ein lebender Organismus ist, der nach seinen eigenen (Natur-)Gesetzen ständigen Veränderungen unterworfen ist. Einen interessanten Link füge ich hier mal ein: https://de.wikipedia.org/wiki/Erdachse. Als ich ihn fand, dachte ich: Vielleicht ist das der Grund, warum ich den Eindruck habe, dass sich die Jahreszeiten etwas verschieben, das Licht sich verändert und die Sonnenstrahlen wärmer erscheinen?
Ober-Dummköpfe
Was meine ich damit? Dummköpfe leugnen einen Klimawandel. Ober-Dummköpfe behaupten, dass wir den Klimawandel verschulden. Ich weiß nicht, wie oft ich es schon gesagt und geschrieben habe: Der Mensch ist für die Erde verzichtbar. Denn weder ist der Mensch mächtig genug – trotz der Milliarden Zweibeiner, die die Erde ertragen muss –, um das Klima derart nachhaltig zu belasten, dass wir alle fürchten müssen, in nicht absehbarer Zeit „unterzugehen“, noch besitzt er Macht und Möglichkeiten, den Klimawandel aufzuhalten.
Es ist einfach Schwachsinn, etwas ganz Natürliches aufhalten, stoppen oder gar umkehren zu wollen. Und das nur, weil man heutzutage über so viel Wissen über mancherlei Zusammenhänge verfügt. Dabei schrumpft der Zeitraum des Rückblicks nahezu jährlich. Doch im Gegenteil sollte man das Wissen aus der Erdgeschichte nicht außer Acht lassen. Da muss man schon ziemlich viel weiter zurückblicken!!
Die Natur wandelt sich entsprechend sich verändernder Umstände. Tierarten sterben aus, und das nicht nur, weil der Mensch sie verdrängt, jagt und tötet, sondern weil die Umstände für das Überleben auch durch natürlichen Wandel oder Naturkatastrophen unmöglich wird. Denken Sie mal an die Dinosaurier und die Mammuts. Auch in der Pflanzenwelt wandelt sich vieles; manches Gewächs verschwindet und macht Platz für ein anderes.
Das einzige Lebewesen, das verlernt hat, sich einem Wandel natürlich anzupassen, ist der Mensch in seiner unfassbaren Überheblichkeit. Der möchte, dass alles bleibt wie es ist. Seine Einbildungskraft ist stark genug zu glauben, dass das Klima, wie es jetzt ist, für alle Zeit bleiben kann, wenn … ja, er brav investiert (Solaranlagen, Wärmepumpen, Autos u. v. a. m.) und bezahlt (Nahrung, Kleidung, Steuern, Abgaben etc.) – beziehungsweise: Die Macht der Medien, der Politiker und Experten ist groß genug, ihn zu manipulieren in ihrem Sinne. In ihren Sinnen geht es dabei viel mehr um schnöden Mammon; der Planet ist denen ziemlich schnuppe, schließlich leben sie im Hier und Jetzt.
Ich wiederhole mich: Das ist wieder die Sache mit dem Denken. Dem selbstständigen Denken! Nicht sich abfinden mit dem was getönt wird, sondern neugierig und kritisch sein und bleiben. Selbst recherchieren, forschen und fragen. Denn: Wer nicht fragt, bleibt dumm. Oder wird dauerhaft manipuliert und ist letztlich ausgeliefert.
Fazit
Böse Worte, im letzten Absatz, ich weiß es wohl. Aber so sehe und erlebe ich es nun einmal.
Das Klima wandelt sich, und wir tun alle gut daran, uns mit zu verändern. Die Aufgabe ist nicht ohne Weiteres zu meistern, denn es wären weitreichende Veränderungen vonnöten. Die haben aber weder etwas mit Solaranlagen, Windkraftparks, Steuern, Abgaben etc. pe pe zu tun. Es geht um Veränderungen, die dringend ein geändertes Bewusstsein erfordern. Ein solches wird aber weder durch Gesetze und Verordnungen geschaffen noch wird der Mensch daran arbeiten, es zu erlangen, nur weil man ihn überall für den Klimawandel zur Zahlung auffordert. (Von „bitten“ kann ja keine Rede sein.)
Bewusstsein zu ändern, erfordert unter anderem das, was in meinem letzten Absatz steht, von wegen DENKEN. Ich hoffe, dass der Mensch oder zumindest einige viele Menschen unter den Milliarden auf diesem Planeten das eigenständige Denken nicht eingestellt haben und es anderen überlassen und sie sich ihrer Eigenverantwortung bewusst sind. Oder dieser schleunigst bewusst werden!
Last but not least spielt wieder einmal das Ego eine gewaltige Rolle! Dazu in einem anderen Beitrag mehr.
Bild von Kirill auf Pixabay
Willkommen im Denkt Laut-Raum. Kommentiere, teile oder tauche einfach ein in die Texte.